
Die zunehmenden Hitzeperioden sind auch in Hösbach deutlich spürbar. Für uns GRÜNE ist klar: Wir müssen nicht nur über die Folgen des menschengemachten Klimawandels sprechen, sondern die Menschen vor Ort konkret schützen.
Unser Fraktionssprecher Gerhard Engel hat deshalb Ende Juni kurzfristig einen Antrag erarbeitet und eingebracht. Sein Ziel: Verwaltung und Fraktionen sollten noch im Juli gemeinsam kostengünstige und schnell umsetzbare Hitzeschutzmaßnahmen entwickeln.
Um schnell ein Ergebnis zu erzielen, organisierte Gerhard Engel einen Gesprächstermin mit allen Fraktionen und brachte dort die zentrale Idee ein, bei großer Hitze „kühle Räume“ zu öffnen.
Seine Vorschläge fanden breite Zustimmung und wurden weitgehend übernommen.
Auch danach blieb er am Ball, begleitete die Ausarbeitung durch den Klimaschutzmanager, überarbeitete die Entwürfe und drängte auf eine zügige Umsetzung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wenn die Temperatur im Laufe des Tages 34 Grad erreicht oder überschreitet, sollen Bürgerinnen und Bürger Zugang zu kühlen Räumen und kostenlosem Trinkwasser erhalten.
Dafür kommen unter anderem Geschäfte, Gaststätten, Kirchen, Vereinsheime, kommunale Gebäude und auch Räume von Privatpersonen infrage.
Die teilnehmenden Orte werden durch ein eigenes Hitzeschutz-Logo gekennzeichnet.
Der Markt sucht nun in Hösbach und allen Ortsteilen nach Einrichtungen und Privatpersonen, die sich beteiligen.
So verstehen wir GRÜNE lösungsorientierte Kommunalpolitik:
Probleme frühzeitig erkennen, konkrete und bezahlbare Vorschläge entwickeln, Mehrheiten gewinnen und bei der Umsetzung nicht lockerlassen. Gerhard Engel hat maßgeblich dafür gesorgt, dass aus einer Idee innerhalb weniger Wochen ein konkretes Hitzeschutzangebot für Hösbach geworden ist.
Wer einen geeigneten kühlen Raum zur Verfügung stellen möchte, kann sich beim Klimaschutzmanager des Marktes Hösbach, Peter Kuhnert-Vogel, unter peter.kuhnert-vogel@hoesbach.bayern.de melden.
Das Anschreiben des Marktes Hösbach finden Sie hier.