Die zunehmenden Hitzewellen stellen auch Hösbach vor neue Herausforderungen. Deshalb haben wir für die nächste Sitzung des Haupt-, Umwelt- und Sozialausschusses einen Antrag eingereicht, mit dem kurzfristig wirksame und möglichst kostengünstige Hitzeschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht werden sollen.
Konkret schlagen wir vor, dass die Gemeindeverwaltung noch im Juli zu einem gemeinsamen Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aller Fraktionen sowie – wenn möglich – der Hilfs- und Rettungsorganisationen einlädt. Ziel ist es, gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, die schnell umgesetzt werden können und den Menschen in Hösbach und seinen Ortsteilen unmittelbar helfen.
Die aktuelle Hitzewelle zeigt erneut, dass extreme Temperaturen keine Ausnahme mehr sind. Der menschengemachte Klimawandel macht Hitzewellen häufiger, länger und intensiver. Für viele Menschen – insbesondere ältere Menschen, Kinder sowie gesundheitlich vorbelastete Personen – stellen sie ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Gleichzeitig beeinträchtigen sie das öffentliche Leben, wenn Veranstaltungen ausfallen oder Vereinsaktivitäten nur eingeschränkt stattfinden können.
Viele Städte und Gemeinden haben in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich gezeigt, dass sich mit einfachen und pragmatischen Lösungen die Auswirkungen extremer Hitze spürbar abmildern lassen. Hösbach sollte diese Erfahrungen aufgreifen und zügig prüfen, welche Ansätze sich auch vor Ort umsetzen lassen.
Wir sind überzeugt, dass Hitzeschutz eine kommunale Aufgabe ist und jetzt gehandelt werden sollte. Unser Antrag soll den Startschuss für eine parteiübergreifende Zusammenarbeit geben, damit kurzfristig wirksame Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können. Denn der beste Zeitpunkt, sich auf die nächste Hitzewelle vorzubereiten, ist jetzt.